Live-ZahnImplantation bei stern-TV! In der Sendung vom 19.07.2006 haben Dr. med. dent. Werner Hotz, Ärztlicher Leiter der Klinik am Schloss und Ehrenpräsident des Deutschen Zentrums für Orale Implantologie e.V. (DZOI) und sein Team der Patientin Brunhilde H. (56) während der laufenden Sendung sechs ZahnImplantate mit dem neuen Implantationsverfahren NobelGuide© in den zahnlosen Unterkiefer gesetzt. Die Patientin konnte nach dem Eingriff bereits direkt mit den neuen Zähnen in eine rohe Möhre beißen. Günther Jauch war begeistert und unterhielt sich im Anschluss an den Eingriff mit Brunhilde H. und Herrn Dr. Hotz in der Talkrunde.
NobelGuide© ist ein neues computergestütztes und schablonengeführtes ZahnImplantationsverfahren, das die Behandlungsdauer enorm verkürzt, Schmerzen und Schwellungen nach der Operation minimiert. Mit diesem neuen Verfahren kann minimalinvasiver operiert werden als mit herkömmlichen ZahnImplantationsverfahren und zwar vollkommen ohne "Skalpell und Naht". "Das neue schablonengeführte System stellt die nächste Generation in der Zahnimplantologie dar. Wir konnten der Patientin während der laufenden Sendung, in rund eine Stunde, sowohl sechs ZahnImplantate setzen als auch die entsprechenden zahnästhetisch perfekten langzeitprovisorischen Kronen", erklärt Dr. med. dent. Werner Hotz, zu dem Verlauf der Live-OP.
Dies wurde dadurch ermöglicht, weil bereits im Vorfeld der Live-OP ein digitales Computertomogramm (CT) von Brundhilde H.s Kiefer angefertigt wurde. Dieses diente Dr. Hotz als dreidimensionale Planungsgrundlage für den operativen Eingriff während der Sendung. Auf der Basis dieser Planung wurde ebenfalls eine genaue Bohrschablone für den Kiefer angefertigt. Diese Schablone diente dem Zahntechniker zur millimetergenauen Vorbereitung des dauerhaft auf den Implantaten zu befestigenden Zahnersatzes. Sie gab außerdem Dr. Hotz vor, an welcher Stelle, wie tief und in welchem genauen Winkel er in den Kiefer von Brundhilde H. bohren musste, um die Implantatschrauben aus Titan optimal zu verankern. Der eigentliche Eingriff erfolgte dann in schnittfreier Schlüsselloch-Chirurgie und dauerte rund eine Stunde. Eine Vollnarkose war nicht nötig.

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